Kein Erfolg, kein Feierabend?

Kein Erfolg, kein Feierabend?

5. April 2020 Ursulas Montagsanker 2

Willkommen im Corona-Alltag. Während die einen darüber nachdenken, wie sie die vielen freien Stunden anfüllen, sprinte ich von Webinar zu Webinar, um Tipps fürs Online-Business und Finanzmanagement in der Krise zu bekommen. Dann folgt der virtuelle Austausch mit Kollegen. Dazu kommen News, Zeitungsartikel, Podcasts. Und zwischendurch jede Menge Orga.

So rast jeder Tag vorbei. Vor neun Uhr abends klappe ich mein Laptop nicht zu. Aber vorher schnell noch die To-Do-Liste für den nächsten Tag schreiben! Ja, es kann sehr anstrengend sein, sich selbst zu verwalten.

Doch heute ist etwas passiert. Um fünf Uhr packte ich zufrieden die Arbeit beiseite. Mit einem guten Gefühl. Ruhe kehrte ein.

Heute gab es einen „echten“ Auftrag zu bearbeiten. Ich habe ein reguläres Seminar abgehalten, virtuell natürlich. Und nach getaner Arbeit bin ich in den Feierabend gegangen. Da ist mir was klar geworden: Auch in Zeiten, wo das tägliche Tun kein konkretes Resultat hat, muss es einen Feierabend geben. Wir brauchen den Moment, an dem wir den Stecker ziehen. Und zwar unabhängig vom Ergebnis unserer Arbeit. Auch ohne Erfolgserlebnis. Dieses Arbeiten im Corona-Modus kann ja noch Monate so weiter gehen. 

Und deshalb setze ich mir jetzt um Punkt 17:30 Uhr einen Schlusspunkt für das tägliche Schaffen. Dann ist Feierabend. 

Wie willst du heute dafür sorgen, rechtzeitig den Stecker zu ziehen?

2 Antworten

  1. Ute Pörksen sagt:

    Liebe Ursula, lieber Thomas,

    bis dato finde ich eure Montagsanker wunderbar praxisorientiert und deshalb im besten Sinne machbar.
    Seinen Homeoffice Tag auf ganz persönliche Weise zu strukturieren, war/ ist bei mir auch gerade on top. Zum Beispiel: In den Kalender eine Mittagspause legen, damit dort nicht eines der zur Zeit spontaneren virtuellen Meetings geplant wird oder mit Hilfe der guten alten Eieruhr stündlich 5-10 Minuten weg vom Bildschirm zu gehen.
    Einfach aber befreiend und der Effizienz dienend.
    Ich freue mich auf den nächsten Montagsanker!

    Ute

Schreibe einen Kommentar zu Ute Pörksen Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.