Kennst du „Tiny Habits“?

Kennst du „Tiny Habits“?

20. Juli 2018 Einklang von Körper und Geist 0

Bist du bereit, in den nächsten fünf Tagen jeweils maximal 30 Sekunden zu investieren, um dein Leben zu verändern?

Mit „Babysteps“ zum Erfolg:
Professor B.J. Fogg hat an der Stanford University fast zwei Jahrzehnte lang untersucht, wie menschliches Verhalten funktioniert und verändert werden kann. Eine von ihm entwickelte erfolgreiche Methode, um das mit Leichtigkeit zu schaffen (ohne großartig auf deine Willenskraft angewiesen zu sein!), sind die „Tiny Habits“.
Drei kleine Schritte bringen dich auf den Weg:
Fang klein an! Je kürzer und einfacher, desto besser – wähle dir eine Tätigkeit für deine neue Gewohnheit, die maximal dreißig Sekunden dauert und die du mit Leichtigkeit ausführen kannst.
Wähle dein Startsignal! Entscheide dich für eine bereits existierende Routine in deinem Leben als Auslöser für dein neues Verhalten: Auf der Bettkante sitzen, Duschen, Zähneputzen, das Auto starten oder parken, eine Mahlzeit einnehmen, die Spülmaschine einräumen, das Handy in die Hand nehmen, vom Bürostuhl aufstehen …
Das ist dein Anker, an den du dein neues Mini-Verhalten anknüpfst. Und jetzt kommt der Vorsatz: Nachdem ich (Routine) …werde ich (Mini-Verhalten)…
Und während der nächsten fünf Tage heißt das: Jedesmal! Ideal ist eine Wiederholungsfrequenz von mindestens zwei Mal täglich. Je öfter desto besser.
Belohne dich! Um eine neue Gewohnheit zu etablieren, ist es wichtig, diese positiv zu verstärken. Sag dir: „Gut gemacht!“ Lächle dich im Spiegel an. Klopf dir im Geiste auf die Schulter. Du brauchst unbedingt das gute Gefühl, das dir zeigt: Du bist auf dem richtigen Weg!

Wie geht es weiter?
Fünf Tage lang hast dein Üben an einen bestimmten Auslöser gekoppelt und dich dafür mental belohnt – und jedesmal wurde dein Belohnungssystem aktiviert. Damit das Belohnungssystem anspringt ist es unerheblich, ob die tatsächliche Aktion riesig (Marathon) oder klein (Treppensteigen) war – entscheidend ist deine eigene Bewertung! Und je öfter du dir das gute Gefühl des Erfolgs schenkst, desto schneller entsteht eine neue Gewohnheit.
Wenn du versuchst, eine Gewohnheit aufzubauen und es ist mühsam, dann machst du es dir zu schwer. Fogg nennt das „bad design“ im Rahmen einer Veränderung. Es muss etwas sein, das keine große Sache ist, von dem du denkst, „es sind nur drei kleine Push-ups“. Und nachdem es vorbei ist, freust du dich, dass du deinen Vorsatz umgesetzt hast. Gut gemacht!
Du kreierst einen Schneeballeffekt: Wenn du ein Ziel erreichst, indem du einfache tägliche Gewohnheiten in dein Leben integrierst, egal wie klein, erhältst du mehr Zuversicht, die den Weg ebnet, um größere Ziele zu erreichen.

 

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